Die FWG möchte sich in den nächsten Jahren unter anderem für folgende Themen einsetzen:

SCHULSTANDORT

Mit zwei großen Schulzentren hat Aldenhoven aktuell mehr als genug Platz für Schulgebäude. Allerdings sind der Erhaltungszustand der GAL am Pestalozziring, die Großsporthalle sowie die Schwimm- und Sporthalle in der Schwanenstraße zum Teil stark sanierungsbedürftig. Wir setzen uns daher für folgende Lösungsmöglichkeit ein:

  • Ein Schulstandort für alle Schulen an der Schwanenstraße (Grundschule, GAL)
  • Der Abriss der maroden Sport- und Schwimmhalle in der Schwanenstraße und Ersatz durch eine zeitgemäße Multifunktions- und Schwimmhalle
  • Abriß der Gebäude am Pestalozziring und Umwandlung des Geländes in eine Wohnbebauung mit Wohnungen für Normal- und Geringverdiener

60% der Schüler der GAL kommen aus Aldenhoven, aber nur 30% der Stufen sind in Aldenhoven. D.h. ein großer Teil der Schüler muss zeit- und kostenintensiv nach Linnich fahren.  Wir fordern daher

  • die Klassen 8-10 der GAL nach Aldenhoven zu unterrichten
  • für die Klassen 5-10 der GAL einen Neubau an der Schwanenstraße zu errichten

STEUERN UND ABGABEN

  • Die Gundsteuer B soll wieder sinken. Dazu muss Aldenhoven aus dem Stärkungspaktgesetz raus und die vom Land beschlossenen Zwangsmaßnahmen müssen beendet werden.
  • Wir unterstützen weiter die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge (Anliegerbeiträge) für Sanierungsmaßnahmen als zusätzliche Abgabe der Grundstückseigentümer.

STRUKTURWANDEL

Für die Zukunft unserer Kinder muss die Milliardenförderung des Landes auch bis nach Aldenhoven gelangen. Die mit dem Campus Aldenhoven und der Future Mobility GmbH begonnene Initiative von Landrat Spelthahn, der Kreiswirtschaftsförderin Anette Winkler, der Indeland GmbH mit Jens Bröker sowie die RWTH Aachen mit verschiedneen Professoren müssen ausgebaut werden. Dazu brauchen wir auch eine neue starke Bürgermeisterin, die gut vernetzt ist und von der großen Politik und den Geldgebern akzeptiert wird. Wir sehen die Notwendigkeit mindestens folgende Themen anzugehen oder auszubauen:

  • Unterstützung des Ausbaus des Campus Aldenhovens zu einem Wissenschaftsstandort für Mobilität und damit verbunden die Ansiedlung von Firmen, Ausbau von Infrastruktur und Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Die Errichten eines Leuchtturmprojektes auf dem Gewerbegrundstück neben / auf dem Bauhof in Siersdorf (z.B. Hotel, Gastronomie, Tagungsmöglichkeiten) oder Gründerzentrum

MOBILITÄT

Die Mobilität verändert sich nicht nur in den Städten sondern auch auf dem Land. Der Umweltgedanke spielt eine immer größe Rolle, die Vernetzung von verschiedenen Verkehrsmitteln wird immer wichtiger. Wir setzen uns daher für folgende Themen ein:

  • Schaffung von Bahnanbindungen nach Aachen, Düsseldorf und Düren
  • Einrichtung von Mitnahmehaltestellen für Bürger
  • Anbindung der Ortschaften an die Bahnlinien über umweltfreundliche und autonome Elektrobusse

WOHNEN

Arbeits- und Freizeit greifen immer mehr ineinander. Umso wichtiger ist, dass das Wohnen den nötigen Schutz und Komfort bietet, um diese Verzahnung psotiv zu begleiten. Hier gibt es noch viel zu tun:

  • Erneuerung von energieeffizienten und altersgerechten Wohnflächen in den Ortschaften durch Anlauf von Grundstücken / Häusern zur anschließenden Renovierung / Neubau.
  • Flüsterasphalt oder Schallschutzwand zur Geräuschreduktion (Schleiden, Niederzier)
  • Ausbau und stärkere Kontrolle der 30iger Zonen (Schleiden, Dürboslar)
  • Unterstützung des Vereins- und Brauchtums z.B. durch Bereitstellung von adäquaten Räumlichkeiten

ENERGIE UND UMWELT

Als Energieregion müssen wir uns mit der Abkehr von der Kohle beschäftigen und Alternativen suchen. Hierzu sind auch kleine Maßnahmen hilfreich

  • Wasserstofftankstelle in Aldenhoven
  • Photovoltaikanlagen auf den Dächern der gemeindeeigenen Gebäude
  • Neue Windkraftanlagen aber nur mit einer Bürgerbeteiligung

Mit der geplanten Stillegen des Kraftwerkes Weißweiler in einigen Jahren wird die Frage der Nutzung der Gebäude und der Gelände aufkommen. Daher vertreten wir weiter die Position

  • Keine weitere Verbrennung oder zusätzliche Verbrennung von Klärschlamm oder Sonderbetriebsstoffen (SBS) in oder neben dem Kraftwerk Weisweiler